Der Traumstein

Ich lag auf der Wiese und schaute zum Himmel. Rund um mich war nichts als Gras und Blumen. Ich genoss es, wie die Sonne auf mich schien und vergaß alles um mich herum. Und eh ich mich versah, war ich fest eingeschlafen. Ich hatte einen sehr seltsamen Traum, denn ich lag wieder auf einer Wiese und sah eine Wolke, die so aussah als wenn es ein echter Elefant wäre. Ich durfte mich auf seinen Rücken setzen und ritt mit ihm durch das Traumland.

Dort gab es Bäume und Blätter, die glitzerten, dass einem die Augen weh taten. Und weit, weit im "TRAUMDSCHUNGEL" saß eine Fee. Der Elefant hatte mir vorher schon gesagt, dass der Traumdschungel von der Traumfee regiert wird. Sie saß auf einem mächtigen Thron, der ganz aus Seifenblasen war. In den Seifenblasen jedoch waren Träume eingehüllt. Nur gute Träume. Ich verbeugte mich vor ihr und sie lächelte mich an und hieß mich aufzustehn. Sie erzählte mir, dass der Traumdschungel von einem Drachen mit Namen Zordrack sehr bedroht ist und sie bat mich ihr zu helfen. Ich gab ihr natürlich meine Zusage.

Ich musste ihr helfen die Mächte der Träume zurück zu erobern. Das war keine einfache Aufgabe, aber ich half ihr den begehrten Traumstein aus Zordracks Händen zu befreien. Der Stein war schon lange ein Objekt der Begierde, denn er war es, der für die Träume der Menschen auf der ganzen Welt verantwortlich war. Die Traumfee machte mit ihm die guten, und Zordrack machte mit ihm die schlechten Träume. Der Stein gehörte natürlich der Traumfee, aber Zordrack war so besessen davon, auf der Welt die schlechten und die Alpträume zu verbreiten, dass ihm jedes Mittel recht war, wenn er nur den Stein bekommen konnte.

Die Traumfee stellte mir nun ihre Schwester, die Waldelfe vor, die auch gleichzeitig meine Beschützerin sein sollte. Mit ihr zusammen ging ich über die Wiese der Träume zum Traummobil. Das Traummobil sah aus wie eine Art Eisenbahn, nur aus vielen Millionen von Blasen. In den kleinen Blasen waren die Triebwerke des Traummobils. Wir stiegen ein und das Traummobil schwebte davon. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Alp-Turm. In seinem Inneren war zur Zeit der magische Traumstein, der von allen so begehrt wurde. Mit vereinten Kräften gelangten wir ins Innere des Alp-Turmes. Wir gingen unzählige Treppen empor. Und da sahen wir ihn: den magischen Traumstein! Er bestand aus vielen verschieden farbigen Edelsteinen und leuchtete in allen Farben. Die Elfe zog eine Tasche heraus und hieß mich den Stein einzustecken. Ich tat es und ein magisches Leuchten erfüllte den Raum. Der Stein war wieder im Besitz der Traumfee.

Mit einem Ruck erwachte ich. Ich lag wieder auf der Wiese, in der Hand hatte ich tatsächlich einen Stein. Es war der Traumstein ! War das alles nur ein Traum oder Wirklichkeit?
Lisa Hungsberg (5b)